| Aktuelle Neuerscheinungen (Stand vom 13.12.2010) |
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| Südamerika/Karibik | Afrika |
| Nordamerika/Europa | Asien/Australien/Sonstiges |
| Südamerika/Karibik | |
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Vinicius Cantuaria – Samba Carioca
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Afrocubism – Afrocubism
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Radiokijada – Nuevos sonidos afro peruanos |
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Vanessa da Mata – Sim € 18,90 Endlich scheint der brasilianischen Sängerin der Durchbruch gelungen. Nachdem ihr 2. Album in Brasilien bereits recht erfolgreich war, folgt nun mit „Sim“ der internationale Erfolg. Dazu trägt sicherlich das als Single ausgekoppelte und mit Ben Harper aufgenommene Lied „Boa sorte – good luck“ bei. Doch den Erfolg auf dieses Lied zu reduzieren, würde diesem wunderbaren Album absolut nicht gerecht werden. Die enorme Vielseitigkeit ist faszinierend - und wirkt dabei niemals beliebig. Mit schwungvollen Sambas, verzaubernden Balladen und einigen mit den beiden Urgesteinen Jamaikas, Sly & Robbie, aufgenommenen Reggaestücken präsentiert Vanessa da Mata ein leichtfüßiges, doch in keiner Weise oberflächliches Werk – und überzeugt außerdem als herausragende Komponistin, stammen doch alle Kompositionen aus ihrer Feder. |
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Melingo – Maldito Tango € 18,90 Ein absolutes Meisterwerk ist dem argentinischen Sänger Melingo mit diesem Tango-Album gelungen. Melingo, der in den 80er Jahren in Argentinien als Sänger in Rockbands zu Hause war, hat erst in den vergangenen Jahren sein musikalisches Schaffen dem Milonga und Tango gewidmet. Zwar steht er mit seiner gesungenen Form des Tangos in der Tradition eines Carlos Gardel oder Roberto Goyeneche, doch mit seiner rauen, mitunter knurrenden Stimme haucht er diesem Tango neues Leben ein. Auch bedient er sich nicht der bekannten Tango-Klassiker – vielmehr wäre es nicht verwunderlich, wenn seine eigenen Kompositionen selbst bald zu Klassikern würden. Wohltuend ist außerdem, dass die Produktion, obwohl mit einem klassisch besetzten Tango-Quartett eingespielt wurde, niemals nostalgisch wirkt. Zusätzliche Instrumente wie z.B. Klarinette oder E-Gitarre, aber auch eine 12minütige freiere Tango-Variante geben diesem Werk eine einzigartige Frische |
| Nordamerika/Europa | |
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Voce Ventu & Mieko Miyazaki – Tessi Tessi
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Joaquín Ruiz – Caravana
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Sezen Aksu – Deniz yildizi € 18,90 Eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten in der Musikwelt ist sicherlich die türkische Sängerin Sezen Aksu. Schon seit mehr als 3 Jahrzehnten musikalisch aktiv, sind besonders ihre Veröffentlichungen aus der letzten Dekade allesamt imponierend. Ihr neues Werk zeigt sie einmal mehr als engagierte und politische Künstlerin, die nicht nur abermals den Armenier Arto Tuncboyaciyan als Arrangeur und Produzent beteiligte, sondern gleich dessen komplette Armenian Navy Band zu den Aufnahmen hinzuzog. Der Bogen spannt sich dabei von Einflüssen kurdischer und armenischer Musik zu Zigeunermelodien, Balladen und einem wunderbaren Tango. Mit eindringlicher und leidenschaftlicher Stimme verzaubert Sezen Aksu auf diesem sehr persönlichen Werk und erreicht eine emotionale Tiefe, die eine hypnotisierende Wirkung hat. |
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Diego el Cigala – Dos lágrimas € 18,90 Nach dem vielfach preisgekrönten Erstlingswerk “Lagrimas negras” mit dem Pianisten Bebo Valdes aus dem Jahre 2003 folgt nun der zweite Teil, cubanische Boleros in ein Flamenco-Gewand zu kleiden. Bleibt bei solchen Fortsetzungen oft die musikalische Qualität weit hinter dem Debüt zurück, so hat man hier wohlweislich darauf verzichtet, einen weiteren Aufguss eines erfolgreichen Konzeptes zu präsentieren. Mit dem großen Pianisten Guillermo Rubalcaba wird zwar erneut ein Urgestein cubanischer Musik aufgeboten, doch ansonsten hat das neue Gewand ein verändertes Aussehen. Auf die mitunter jazzigen Improvisationen wurde verzichtet, die Betonung liegt hier mehr auf der Melodie. Und durch das Aufgebot einer erstklassigen Perkussion-Riege bekommen die Boleros nun eine mitunter recht rhythmische Färbung. Das wirkt zwar sehr durchdacht – aber nicht aufgesetzt. Ein eigenständiges Werk, das hinter dem Debüt nicht verblasst. |
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Cristina Branco – Kronos |
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Mercan Dede – 800 € 18,90 Der türkische Multiinstrumentalist Mercan Dede, der seit langer Zeit in Montreal ansässig ist, fühlt sich schon seit seiner Jugend der Spiritualität des Sufismus hingezogen. Mit seiner neuesten Einspielung 800 möchte er an den 800. Geburtstag des Sufi-Meisters Rumi erinnern. Waren auch seinen letzten Veröffentlichungen schon sehr gelungene Beispiele dafür, wie gekonnt und homogen er akustisches und elektronisches miteinander zu einem sehr harmonischen Amalgam zu verbinden weiß, so ist ihm nun das absolute Meisterwerk gelungen. Auf brillante Weise versteht er es, eine ruhige Grundstimmung zu erzeugen, und dennoch beim Hörer eine Spannung und Neugierde zu erwecken, die diesen eher ermuntert als erschlaffen lässt. Diese Symbiose aus Elektronik und Akustik, aus Traditionellem und Modernen, aus Orient und Okzident verzaubert mit derart berauschenden Klängen, dass der Hörer ergriffen und vielleicht sogar erleuchtet aus diesem Rausch erwacht ! |
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Gianmaria
Testa – Da questa parte del mare |
| Afrika | |
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Salif Keita – La difference
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Mulatu Astatke – Mulatu steps ahead |
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Malick Pathé Sow – Maayo men
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Sara Tavares – Xinti € 18,90 Mit ihrem Vorgängeralbum „Balance“ konnte die in Portugal lebende Gitarristin und Sängerin kapverdischer Abstammung internationalen Erfolg einheimsen. Sicherlich auch, weil hierauf zwei absolute Ohrwürmer zu finden waren. Diese Ohrwürmer enthält die neue Veröffentlichung nicht, was allerdings überhaupt kein Manko darstellt, besticht doch ihre neue CD als Gesamtkunstwerk. Man erkennt bei Sara Tavares zwar kapverdische Einflüsse, allerdings ist sie nicht in der traditionellen Musik verhaftet. Mit samtweicher Stimme erzählt Sara Tavares ihre Geschichten, die sie mit ihrem feinen Gitarrenspiel in leichtfüßige und ruhige Lieder kleidet. Eine zarte melancholische Färbung bestimmt den Charakter von „Xinti“, wobei die Künstlerin die große Gabe besitzt, mit wenigen Takten und ein paar Noten die Aufmerksamkeit des Hörers unmittelbar auf sich zu ziehen. |
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Tony Allen – Secret Agent € 17,90 Ob Tony Allen wirklich der größte Schlagzeuger aller Zeiten ist, wie oft behauptet, sei mal dahingestellt. Dieses Attribut könnte auch auf so einige andere seiner Zunft zutreffen. Klar ist allerdings, dass der knapp 70jährige Nigerianer an der Entstehung des Afrobeat Ende der 60er Jahre an der Seite von Fela Kuti maßgeblichen Anteil hatte. Erst seine vertrackten und sehr komplexen Rhythmen, die dennoch einen fortwährenden Fluss darstellten, schufen das Grundmuster für den in den 70er Jahren auch im Westen so erfolgreichen Musikstil. Sein Markenzeichen ist einzigartig und unerreicht: niemand verbindet nach wie vor so elegant traditionelle afrikanische Rhythmen mit Jazz, Soul und Highlife. Das zeigt sich deutlich auch auf seinem neuen Werk, auf dem er auf sehr entspannte und geschmeidige Weise den Afrobeat neu belebt. |
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Seun Kuti & Fela’s Egypt 80 – Many things € 18,90 Nachdem Femi Kuti schon seit geraumer Zeit mit seiner Form des Afrobeat ( dieser Mischung aus Bigband-Jazz, Funk und afrikanischen Rhythmen ) als Nachfolger seines verstorbenen Vaters Fela Kuti gilt, betritt nun mit Seun Kuti ein weiterer Sohn des großen Fela die Bühne und verblüfft die Fachwelt - besteht doch seine Band zum großen Teil aus den Musikern, mit denen sein Vater schon in den 80er Jahren Akzente setzte: Egypt 80. So überrascht es nicht, dass Seun Kuti & Egypt 80 die Geschmeidigkeit im Sound erreicht, die so typisch für die Aufnahmen seines Vaters war, und die sein Bruder Femi vermissen lässt, setzt der doch, gerade rhythmisch, auf eine härtere Gangart. Doch bei aller Geschmeidigkeit bleiben nicht die polyrhythmischen Geflechte und die explosiven Bläsersätze auf der Strecke – und die politische und satirische Aussage schon gar nicht. |
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Natacha Atlas – Ana hina € 17,90 Mehr als ein Jahrzehnt hat die englische Sängerin ägyptischer Vorfahren die arabische Musik, die ihre Wurzeln bilden, mit den modernen Klängen, mit denen sie in London aufwuchs, zu einem sehr eigenständigen Klangkosmos verwoben. Waren bei ihren beiden letzten Einspielungen die arabischen Elemente allerdings nur noch marginal wahrnehmbar, so vollzieht sie nun einen Salto rückwärts. Ihr bisher sehr in die Zukunft gerichteter musikalischer Blick wendet sich nun in die Vergangenheit. Besonders einige der großen Stimmen der arabischen Welt, Fairuz und Abdel Halim Hafez, sowie die Kompositionen der Rahbani-Brüder haben es ihr angetan. Bei aller Nostalgie gelingt ihr dabei eine sehr persönliche Interpretation, und die mitunter samtenen und geschmeidigen orchestralen Klänge harmonieren dabei auf ganz wunderbare Weise mit der unpathetischen und sehr warmherzigen Stimme von Natacha Atlas, die so bisher noch nicht zu hören war. |
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Toumani Diabate – The Mande variations € 17,90 Vor 20 Jahren fand der aus Mali stammende Koraspieler Toumani Diabate große Anerkennung, als er das erste Kora-Solo-Album überhaupt einspielte. Nicht zuletzt dank seiner Zusammenarbeit mit u.a. Taj Mahal und Ali Farka Toure gelang ihm in der Zwischenzeit weltweite Aufmerksamkeit, und heute darf man ihn wohl neben Ballake Sissoko als den besten lebenden Koraspieler bezeichnen. Nach 20 Jahren legt er nun seine zweite Kora-Solo-CD vor und demonstriert auf beeindruckende Weise, zu welcher Meisterschaft er es auf diesem der Harfe ähnlichen Instrument gebracht hat. Waren auf seinem Debüt ausschließlich traditionelle Lieder zu hören, so zeigt er hier besonders bei seinen eigenen Kompositionen, dass er auch die hohe Kunst der Improvisation beherrscht und dabei auch eine ungewöhnliche Spannung zu erzeugen weiß. Ein überwältigendes Ergebnis ! |
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Madilu System –La bonne humeur € 17,90 Jean Bialu Makiese bzw. Madilu System galt seit Beginn der 80er Jahre als einer der größten Sänger aus dem Congo. Reputation erlangte er in den 80er Jahren in Franco’s TPOK Jazz. Kenner der congolesischen Musik werden sich gleich an den Überhit „Mario“ erinnern. Nach dem Tod von Franco im Jahre 1989 reüssierte er unter eigenem Namen, blieb hierbei der klassischen Rumba treu und biederte sich nicht den neuen Strömungen an, die besonders in den 90er Jahren sehr viel Erfolg versprachen. Auch sein musikalisches Vermächtnis ( Madilu System verstarb im Sommer 2007 im Alter von 57 Jahren ) bleibt dieser Linie treu. Kurz vor seinem Tod mit einem All-Star-Aufgebot aufgenommen, welches mit den besten Musikern und Sängern aus Kinshasa aufwartet, gibt es auf 78 Minuten noch einmal die Möglichkeit, diesem großartigen Sänger auf einer mehr als phantastischen CD zuzuhören ! |
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Chiwoniso – Rebel woman € 18,90 Endlich mal wieder positive Neuigkeiten aus Zimbabwe, wenn auch nur in musikalischer Form. Hat man 10 Jahre lang, abgesehen von einem Auftritt auf dem Afrika-Festival in Würzburg, von Chiwoniso Maraire nichts gehört, so ist die Überraschung um so größer, dass ihr ein derart gelungenes Comeback mit dieser CD gelungen ist. Geboren und aufgewachsen in den USA, aber schon seit langer Zeit in der Hauptstadt Zimbabwes lebend, gelingt der Sängerin und Spielerin des afrikanischen Daumenklaviers Mbira ganz vorzüglich der Spagat zwischen Tradition und Moderne. Während die Musiktraditionen Zimbabwes ihre Kompositionen stark prägen, so bereichern ihre westlichen musikalischen Einflüsse sehr feinfühlig die gesamte Produktion. Auch die sehr positive Grundstimmung und der organische und warme Klang des Albums bereiten ein großes Hörvergnügen. |
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Neco Novellas – New dawn ( Ku khata ) € 18,90 Ein Allround-Genie scheint der Gitarrist und Sänger aus Mosambik zu sein. Neben seinen gesanglichen Qualitäten und seinem vorzüglichen Spiel auf der Gitarre, überzeugt er außerdem als Komponist und Textschreiber. Und als wäre das nicht genug, hat er seine neue CD auch gleich noch selbst produziert. Überschätzt sich dort jemand ? Wäre dieses Werk nicht derart gelungen, könnte man zu dieser Einschätzung gelangen. Doch scheinbar mühelos springt Neco Novellas vom A-Capella-Intro über eine Samba inspirierte Komposition weiter zu der für Mosambik so beliebten Tanzmusik Marrabenta. Ganz nebenbei streift er dabei Gospel, Jazz und Funk, und trotz dieser enormen Vielseitigkeit entsteht nie der Eindruck einer beliebigen Aneinanderreihung von verschiedenen Stilen. Die Band, mit der er diese wie aus einem Guss klingende Veröffentlichung einspielte, besteht übrigens aus 2 seiner Schwestern und 2 seiner Brüder! |
| Asien/Australien/Sonstiges | |
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Lizz Wright – Fellowship
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Yasmin Levy – Sentir € 18,90 Nach ihrem großartigen Album „Mano Suave“ widmet sich die israelische Sängerin auch auf ihrem neuen Werk der sephardischen Gesangskunst. Ihr Anliegen ist es, die alten Lieder der Sephardim, der Juden, die vor mehr als 500 Jahren aus Spanien vertrieben wurden, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Allerdings fügt sie nun auch eigene, sowie Kompositionen des spanischen Produzenten und Gitarristen Javier Limon hinzu. Da sie eine lange Zeit in Sevilla verbracht hat, um intensiver nach diesen alten Liedern zu forschen, lag es nahe, ihre neue CD in Spanien aufzunehmen. Yasmin Levy: „Es gibt eine traditionelle Art Ladino zu singen. Wunderschön, aber die Leidenschaft fehlt. Flamenco ist Leidenschaft pur“. Scheinbar mühelos bringt sie diese beiden Formen mit ihrer emotionalen und enorme Präsenz zeigenden Stimme zusammen. |
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Roberto Fonseca – Akokan € 18,90 Neben Omar Sosa gibt es in der cubanischen Musik keinen Pianisten der jüngeren Generation, der über ein so breites musikalisches Spektrum verfügt wie Roberto Fonseca. Zwar bei uns in den letzten Jahren als Pianist bei den Konzerten von Ibrahim Ferrer bzw. Omara Portuondo bereits zu einiger Bekanntheit gelangt, so horchte man doch erst vor 2 Jahren bei seiner ersten Veröffentlichung gehörig auf. Auch auf seiner neuen CD, bei der ihm langjährige musikalische Begleiter zur Seite stehen, besticht Roberto Fonseca nicht in erster Linie durch seine pianistische Extraklasse, sondern besonders durch seine enorme Ausdruckskraft. Ob ekstatische Klangkaskaden, orientalisch gefärbte Melodielinien, romantische Boleros bzw. Stimmungen, die von purer Lebensfreude zu düsterer Melancholie wechseln – sein Spiel wirkt niemals affektiert und erreicht ein Höchstmass an Intensität. |
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Stephan Micus – Snow € 18,90 Seit mehr als 30 Jahren veröffentlicht der Weltenbummler Stephan Micus die musikalischen Eindrücke seiner Reisen auf Tonträger. Führten ihn seine frühen Reisen zunächst in den Orient, nach Südostasien und den Fernen Osten, so hat er in den letzten Jahren mehrfach den Kaukasus bereist. Ziel seiner Reisen ist dabei immer, neue Instrumente kennenzulernen und deren Spieltechnik von den jeweiligen Lehrern vor Ort zu erfahren. Jedoch spielt er diese Instrumente nicht in der traditionellen Weise, sondern in seinen Kompositionen kombiniert er diese ganz unterschiedlichen Instrumente, die in dieser Konstellation noch nie zuvor gespielt wurden. Ungeheuer verblüffend dabei ist, wie organisch das alles klingt. Stephan Micus hat mittlerweile eine ganz eigene, sehr persönliche musikalische Sprache gefunden – universell, traumhaft und sehr intensiv. |